Bevor der holländische Künstler Piet Mondrian für seine modernen, konstruktivistischen Kompositionen bekannt wurde, beschäftigte er sich intensiv mit einer realistischen Landschaftsdarstellung, die er während des Studiums an der Rijksakademie in Amsterdam kennengelernt hatte. Rund die Hälfte seines Œuvres stammt aus dieser frühen Zeit zwischen 1890 und 1908 und stellt insbesondere niederländische Landschaften dar – staffiert mit landesüblichen architektonischen Elementen wie Ansichten von Bauern...
Bastiaan Carel van Veen, Doetichem (1884–1947, erworben vom Künstler am 2.2.1909); Coenraad Frederik van Veen, Houten (1912–1982, Sohn und Erbe des Vorgenannten, 1947–1982); Greta Johanna van Veen-Beerepot (1926–2011, Ehefrau und Erbin des Vorgenannten, 1982–2011); Kunsthandel, Amsterdam (2012); MKdW (2012).
Robert P. Welsh: Piet Mondrian. Catalogue Raisonné, WVZ, Bd. 1 von 3: (– early 1911), Paris/New York 1988, Nr. A557. 10 Jahre MKdW. Meisterwerke, hrsg. von Ulrike Wolff-Thomsen, Ausst.-Kat. Museum Kunst der Westküste, Alkersum/Föhr, Köln 2019, Kat. 122.